Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW
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Satzung des Landesverbandes hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW e. V.

Stand: 6. Mai 2017

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW e. V. Er ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn unter VR 4384 eingetragen am 9.5.1979.
  2. Der Sitz des Verbandes ist Bonn.
  3. Die Dauer des Bestehens des Verbandes ist zeitlich nicht begrenzt und wird durch das Ausscheiden einzelner Mitglieder nicht berührt.
  4. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. April und endet am 31. März des nachfolgenden Jahres.

§ 2 Zweck des Verbandes

  1. Der Zweck des Verbandes ist die Interessensvertretung der Mitglieder und des Berufsstandes
  2. Der Satzungszweck wird verwirklicht, indem allen Mitgliedern Gelegenheit gegeben wird:
    - ihr Wissen und Können zu erweitern,
    - sich und ihre Interessen nach Außen vertreten zu lassen,
    - die Chancen des beruflichen Einsatzes zu vergrößern.
  3. Mittel des Verbandes dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Verbandes.
  4. Es darf keine Person durch zweckfremde Ausgaben oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Der Verband hat ordentliche und fördernde Mitglieder. Fördernde Mitglieder haben kein Stimmrecht.
  2. Mitglieder des Verbandes können werden:
    a) Meisterinnen und Meister der Hauswirtschaft,
    b) Fachlehrerinnen und -lehrer der Hauswirtschaft,
    c) staatlich geprüfte Hauswirtschafter/innen,
    d) hauswirtschaftliche Fachkräfte mit Ausbildereignung,
    e) fördernde Mitglieder,
    f) natürliche und juristische Personen, die nicht unter a-e erfasst sind.
  3. Die Anmeldung zur Aufnahme in den Verband erfolgt schriftlich. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Der geschäftsführende Vorstand ist berechtigt, die Aufnahme abzulehnen.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft erlischt:
    a) wenn die Voraussetzungen für den Erwerb der Mitgliedschaft nicht mehr gegeben sind;
    b) durch Kündigung der Mitgliedschaft zum Ende des Geschäftsjahres mit viertel-jährlicher Kündigungsfrist. Die Kündigung ist schriftlich dem geschäftsführenden Vorstand gegenüber zu erklären;
    c) durch Ausschluss des Mitglieds aus dem Verband, insbesondere wenn es trotz schriftlicher Mahnung, den Jahresbeitrag nicht bezahlt hat;
    d) wenn das Mitglied den gemeinsamen Interessen des Verbandes in grober Weise zuwider gehandelt hat.
    Über den Ausschluss entscheidet der erweiterte Vorstand.
    Gegen die Ausschlussentscheidung, die mit Gründen zu versehen ist, ist die Berufung zur Mitgliederversammlung innerhalb einer Monatsfrist zulässig. Die Berufung hat aufschiebende Wirkung.
    Legt der Betroffene keine Berufung ein, wird der Ausschluss mit Ablauf der Berufungsfrist wirksam.
    e) durch Tod des Mitglieds.
  2. Bei Beendigung der Mitgliedschaft ist ein Anspruch auf Rückerstattung bezahlter Beiträge ausgeschlossen.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Die zur Erfüllung des Verbandszwecks notwendigen Mittel werden durch die Mitgliedsbeiträge aufgebracht. Die Höhe der Beiträge wird in der Mitgliederversammlung beschlossen. Der Mitgliedsbeitrag ist zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres (spätestens bis zum 30. April) fällig.

§ 6 Organe des Verbandes

  1. Organe des Verbandes sind:
    - die Mitgliederversammlung
    - der geschäftsführende Vorstand
    - der erweiterte Vorstand
    - die Regionen
  2. Über den Verlauf von Sitzungen der Organe des Verbandes ist ein Protokoll anzufertigen, das von der Protokollführerin sowie der jeweiligen Versammlungsleiterin zu unterzeichnen ist.

§ 7 Mitgliederversammlungen

  1. Die Mitgliederversammlung hat mindestens einmal jährlich, möglichst zu Beginn des Geschäftsjahres, stattzufinden.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist durch den erweiterten Vorstand jeweils dann einzuberufen, wenn mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies unter Angabe von Zweck und Grund schriftlich gegenüber dem erweiterten Vorstand verlangen.
  3. Die Einberufung zu den Mitgliederversammlungen erfolgt schriftlich durch den geschäftsführenden Vorstand mit einer Einladungsfrist von 4 Wochen unter Angabe zur Tagesordnung. Anträge zur Tagesordnung sind mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung dem geschäftsführenden Vorstand vorzulegen.
  4. Den Vorsitz in der Mitgliederversammlung führt die 1. Vorsitzende, gegebenenfalls eine stellvertretende Vorsitzende.
  5. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Zur Änderung der Satzung, Fusion oder Auflösung des Verbandes und zur Änderung des Zwecks des Verbandes ist eine Mehrheit von 75 % der teilnehmenden stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.
  6. Bei Wahlen ist gewählt, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Hat niemand mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten, so findet zwischen den beiden Kandidatinnen, die die meisten Stimmen erhalten haben, eine Stichwahl statt. Gewählt ist dann diejenige, die die meisten Stimmen erhalten hat. Bei gleicher Stimmzahl entscheidet das von der Wahlleiterin zu ziehende Los.
  7. Die Art der Abstimmung bestimmt die Versammlungsleiterin. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn eines der erschienenen Mitglieder dies beantragt.
  8. Die Mitgliederversammlung hat insbesondere folgende Aufgaben:
    a) Genehmigung der Tagesordnung.
    b) Entgegennahme des Berichts des geschäftsführenden Vorstandes.
    c) Erteilung der Entlastung des geschäftsführenden Vorstandes.
    d) Wahl des geschäftsführenden Vorstandes.
    e) Festlegung der Mitgliedsbeiträge und Genehmigung des Haushaltsplans.
    f) Beschlussfassung über Satzungsänderungen.
    g) Beschlussfassung über die Auflösung des Verbandes oder Fusionierung mit einem anderen hauswirtschaftlichen Verband.
    h) Verfügung über das Vermögen des Verbandes nach Auflösung.

§ 8 Vorstand

  1. Der geschäftsführende Vorstand besteht aus 5 Personen:
    - der 1. Vorsitzenden,
    - den zwei stellvertretenden Vorsitzenden,
    - der Geschäftsführerin,
    - der Schatzmeisterin
    Der geschäftsführende Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt.
    Aufgaben des geschäftsführenden Vorstandes:
    Der geschäftsführende Vorstand führt die Geschäfte des Verbandes nach Maßgabe der Satzung und den Festlegungen der Mitgliederversammlung.
  2. Der erweiterte Vorstand besteht aus:
    - dem geschäftsführenden Vorstand
    - den Vorsitzenden der Regionen
    - den Vorsitzenden der fachbezogenen Arbeitskreise
    2.2 Jede Region und jeder fachbezogene Arbeitskreis hat eine Stimme.
  3. Alle Vorstandsmitglieder müssen Mitglieder des Verbandes sein. Jedes Vorstandsmitglied bleibt bis zur nächsten Wahl im Amt. Scheidet ein Mitglied des geschäftsführenden Vorstands vorzeitig aus, wird sein Amt von einem der übrigen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes kommissarisch übernommen.
  4. Der geschäftsführende Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle eingeladen und mindestens drei, darunter eine der drei Vorsitzenden, anwesend sind. Die Einladung durch die 1. Vorsitzende oder durch eine stellvertretende Vorsitzende kann schriftlich, fernmündlich oder telegrafisch erfolgen. Die Bekanntgabe einer Tagesordnung ist erforderlich.
    Der geschäftsführende Vorstand entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit. Sind nur drei Vorstandsmitglieder anwesend, sind Beschlüsse einstimmig zu fassen.

§ 9 Vertretungsvorstand

Der Vorstand im Sinne des Sie verlassen die Internetseite § 26 BGB bilden die erste sowie die beiden stellvertretenden Vorsitzenden. Vertretungsberechtigt sind jeweils zwei der drei Vorsitzenden.

§ 10 Regionale und fachbezogene Arbeitskreise

  1. Der Verband unterhält Regionen und fachbezogene Arbeitskreise, deren Vorsitzende Mitglieder des erweiterten Vorstandes sind.
  2. Mitglieder können sich auf regionaler Ebene zusammenschließen, um vor Ort die Zwecksetzung des Verbandes gemäß § 2 zu verwirklichen.
    Die Gründung einer Region bedarf der Zustimmung des erweiterten Vorstandes.
  3. Die fachbezogenen Arbeitskreise werden vom erweiterten Vorstand nach Bedarf eingerichtet. Sie haben die Aufgabe, überregional die Ziel- und Zwecksetzung des Verbandes - thematisch und fachlich eingegrenzt - vertiefend und grundlegend zu verwirklichen und zu fördern.
  4. Jede Region sowie die fachbezogenen Arbeitskreise sollten alle zwei Jahre eine Vorsitzende und eine Stellvertretung wählen.
  5. Öffentlichkeitswirksame Aktionen sollen mit dem Landesvorstand abgesprochen werden.
  6. Die Regionen und fachbezogenen Arbeitskreise sollen dem Vorstand zu Ende des Geschäftsjahres schriftlich einen kurzen Jahresbericht über ihre Arbeit erstellen.

§ 11 Erweiterter Vorstand

  1. Die Aufgaben des erweiterten Vorstands sind Entscheidungen in allen Fragen, die für den Verband oder die Verbandsarbeit von grundsätzlicher Bedeutung sind.
  2. Der erweiterte Vorstand trifft sich mindestens zwei Mal im Jahr.
  3. Beschlüsse des erweiterten Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst, wobei jedes Vorstandsmitglied eine Stimme hat.
    Sofern die Vorsitzende und deren Stellvertreterin(nen) zu einer Handlung oder Unterlassung durch Beschluss des erweiterten Vorstands verpflichtet werden sollen, mit der sie sich mehrheitlich nicht einverstanden erklären können, können sie Einspruch erheben. Wird diesem Einspruch nicht stattgegeben, wird dieser Konfliktpunkt der nächsten Mitgliederversammlung zur Entscheidung vorgelegt.
  4. Die Einladungen zu den Sitzungen des erweiterten Vorstandes erfolgt schriftlich durch den geschäftsführenden Vorstand unter Bekanntgabe der Tagesordnung mit einer Einladungsfrist von 14 Tagen.

§ 12 Satzungsänderung und Auflösung des Verbandes

  1. Die Änderung dieser vorstehenden Satzung oder die Auflösung des Verbandes kann nur in einer unter Angabe des Beratungsgegenstandes ordnungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung unter Beachtung der in § 7 Ziffer 5 dieser Satzung festgelegten Bestimmung erfolgen.
  2. Der Zeitpunkt der Auflösung ist von der Versammlung gleichfalls festzulegen.
  3. Bei Auflösung des Verbandes fällt das Vermögen des Verbandes an das Berufsbildungswerk für Blinde und Sehbehinderte in Soest zur Förderung des hauswirtschaftlichen Nachwuchses oder einer ähnlichen Organisation.
    Die Liquidatoren werden von der Auflösungsversammlung bestimmt.

Haltern, den 6. Juni 2017

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