Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW
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Meisterbriefverleihung in Hagen

5.5.2018

Die Gesichter strahlten mit der Sonne um die Wette, als 25 Meisterinnen mit ihren Angehörigen und Freunden zum Sie verlassen die Internetseite Käthe Kollwitz Berufskolleg kamen, um die Übergabe der Meisterbriefe zu feiern.

Schöner konnte der Tag kaum beginnen: Das Wetter war traumhaft und die Aula des Berufskollegs sowie der Eingangsbereich schön geschmückt. Die knapp 100 Gäste erwartete ein buntes Programm. Eingeladen hatten die Sie verlassen die Internetseite Landesarbeitsgemeinschaft NRW (LAGHW-NRW) und die Sie verlassen die Internetseite Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Gruppenfoto der Meisterinnen

Abbildung 1: Eine Rose für jede Meisterin (Foto I. Kellerhoff)

Die Schulleiterin Frau Hund und die Fachbereichsleiterin Frau Kupzok-Quanz begrüßten gemeinsam die Gäste. Durch das Programm führten Inke Kellerhoff vom Sie verlassen die Internetseite Berufsverband Hauswirtschaft und Urte Paaßen vom Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW, die gemeinsam auch die Feier vorbereitet hatten.

Das Grußwort für die Landwirtschaftskammer sprach Frau Saerbeck, Referentin für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Sie stellte in Ihrer Rede die Bedeutung des Berufs der Hauswirtschafterin für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen heraus und machte auf den Bedarf an Fachkräften aufmerksam. Frau Saerbeck ermunterte die anwesenden Meisterinnen, sich in der Ausbildung von Fachkräften zu engagieren. Ein Baustein für die Gewinnung von Auszubildenden ist die Beteiligung an dem Programm Sie verlassen die InternetseiteKein Abschluss ohne Anschluss“. Hier können Schülerinnen und Schüler den Beruf kennenlernen. Darüber hinaus spornte sie an, sich einem Berufsverband anzuschließen und Netzwerke zu bilden. So können Fachkräfte politisch Einfluss nehmen und sich mit anderen austauschen.

Das Grußwort von Christa Anna Fischer, der neuen ersten Vorsitzende der LAG Hauswirtschaft NRW wurde verlesen, da Frau Fischer leider nicht persönlich kommen konnte. Sie gratulierte den Absolventinnen zu Ihrem Abschluss und forderte auf, die gewonnen Freizeit zu nutzen. Unter anderem warb Sie dafür die Perlen unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu entdecken und diese zu fördern und als Botschafterin für die Hauswirtschaft Ihre Begeisterung nach Außen zu tragen.

Frau Ursula Neugebauer, Vizepräsidentin des Berufsverbands Hauswirtschaft nahm den Gedanken von Frau Saerbeck auf. Sie wies auf den Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD hin. Darin steht dass für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie ältere Menschen und pflegende Angehörige Zuschüsse für die Inanspruchnahme haushaltsnaher Dienstleistungen geplant sind. Es ist die Aufgabe von uns Fachkräften dafür zu sorgen, dass dieses Ziel fachlich gut umgesetzt wird.

Den Impulsvortrag in diesem Jahr hielt Sie verlassen die Internetseite Frau Dolstra. Sie ist selbstständige Beraterin für Reinigungs- und Hygienetechnik im Gesundheitswesen. Darüber hinaus schreibt Sie Fachartikel für diverse Fachmagazine. Ihr Vortrag drehte sich um ein gutes Zeitmanagement. Sie arbeitete in Ihrer Rede die inneren Antreiber und Zeitdiebe heraus und eröffnete Möglichkeiten mit den inneren und äußeren Zwängen zurechtzukommen. Dazu gehört sich eine Übersicht über die benötigte Zeit zu verschaffen und mit dieser Zeit effektiv umzugehen. Ein Weg ist gleiche Arbeiten zu bündeln und in einem definierten Zeitfenster zu erledigen sowie unangenehme Arbeiten nicht vor sich her zu schieben, sondern zeitnah zu erledigen. Außerdem hilft es, mit sich selbst gnädiger zu sein und keinen Perfektionsanspruch zu haben.

Die Meisterbriefe übergab Frau Saerbeck. Diesmal waren auch drei Absolventinnen aus Niedersachsen mit dabei, die ihren Meisterbrief mitgebracht hatten. Neben vielen Präsenten erhielt jede Meisterin eine Rose.

Gruppenfoto der Meisterinnen

Abbildung 2: Die Meisterinnen beim Fototermin. In der Mitte steht Frau Saerbeck von der Landwirtschaftskammer. (Foto U. Paaßen)

Wie jedes Jahr erhielt eine Meisterin die Gelegenheit, ihr Arbeitsprojekt vorzustellen. In diesem Jahr präsentierte Frau Wardenga Luks ihre Erfahrungen mit einem Catering Unternehmen. Hier sollte der Speiseplan umgestellt werden, um mehr Kunden zu gewinnen. Die besondere Herausforderung war, dass das Essen nicht nur schmackhaft und gesund, sondern teilweise auch nach anthroposophischen Grundsätzen gekocht werden sollte. Dafür musste sich Frau Wardenga Luks in die Lehre von Rudolf Steiner einarbeiten. Bei der Überarbeitung des Speiseplans musste sie gegen viele Widerstände des Teams arbeiten. Am Ende konnte sie aber alle Mitarbeiter/innen mit ins Boot holen und das Ziel erreichen. Mit ihrer Arbeit gehörte Frau Wardenga Luks zu den besten Absolventinnen des Jahrgangs. Zusammen mit Frau Beier wurde sie mit einem Buchpreis besonders geehrt.

Ebenfalls geehrt wurden die drei Besten des Landesleistungswettbewerbs für Auszubildende in der Hauswirtschaft NRW. Den ersten Platz belegte 2017 Laura Marie Fürtjes vom Matthias-Jorrissen-Haus in Neukirchen-Vluyn. Den zweiten Platz errang Anna-Lena Mönig aus dem Seniorenheim Störmanns Hof in Eslohe. Der dritte Platz ging an Verena Pleines aus dem Mutterhaus der Missionsschwestern in Münster. Die drei Siegerinnen nahmen im März 2018 an der Juniorenmeisterschaft auf Bundesebene in Kassel teil. Hier belegte Anna-Lena Mönig den dritten Platz. Einen Sonderpreis als beste Teamplayerin bekam Frau Verena Pleines. Die drei Auszubildenden erhielten einen Buchpreis. Ebenfalls geehrte wurden die Ausbilderinnen sowie die Kolleginnen der betreffenden Berufskollegs.

Nachdem der Geist gesättigt war, griffen alle Gäste beherzt beim Flying buffet zu. Es gab Datteln im Speckmantel, Salat, Wraps, Kuchen und viele andere Köstlichkeiten.

Unserer besonderer Dank gilt den Schülerinnen und Kolleginnen des Käthe Kollwitz Berufskolleg, ohne deren Einsatzbereitschaft und Hingabe zum Detail diese Feier nicht möglich gewesen wäre!

Urte Paaßen