Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW
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Besuch des Konditorei­museums „Zuckertüte“

07.11.2017

Im November, passend zur beginnenden süßen Jahreszeit, ließen wir uns von Zutaten und Gerätschaften des Konditorei­gewerbes inspirieren.

Der Konditormeister Helmut Walbrodt, informierte uns über den Beruf des Konditors und bedauerte, dass es heute so wenige Konditoreien gibt. Die Arbeit des Konditors unterscheidet sich sehr von der Arbeit des Bäckers. Heute gehen die Menschen in die Bäckerei um Ihren Kuchen, Torte u.a. zu kaufen, so Walbrodt. Der Beruf Konditor ist dadurch rar geworden. Die Arbeiten in diesem Handwerk sind feiner als in der Bäckerei und der Beruf ist „künstlerisch angehaucht“. So ist das Schminken von Figuren aus Marzipan eine solche künstlerische Aufgabe, da hier die Ausdrücke der Figuren untermalt werden. Torten müssen gleichmäßig eingestrichen und je nach Anlass entsprechend verziert werden. Hier steckt oft noch viel Handarbeit in den hergestellten Teilen.

Helmut Walbrodt informiert uns über die Zutaten und Herstellungsweisen von kleinen Leckereien

Helmut Walbrodt informiert uns über die Zutaten und Herstellungsweisen von kleinen Leckereien (Foto G. Wegner)

Die Konditorei Walbrodt in Oberhausen ist ein traditioneller Familienbetrieb und besteht seit 1891. Der Konditormeister Walbrodt ist ein leidenschaftlicher Vertreter seiner Zunft und ein Sammler von wahren Schätzen des Konditoreihandwerks.

Eine Sammlung von Kaffeemühlen und Kaffeemaschinen aus Vorstadtkaffees, die alle noch funktionstüchtig sind

Eine Sammlung von Kaffeemühlen und Kaffeemaschinen aus Vorstadtkaffees, die alle noch funktionstüchtig sind (Foto G. Wegner)

Verschiedene automatisierte Spekulatiusformen

Verschiedene automatisierte Spekulatiusformen (Foto G. Wegner)

Im Laufe seines Berufslebens sammelte er außer eine Fülle von Formen die unterschiedlichsten Gerätschaften –Maschinen zum Teig ausrollen, Massen aufschlagen, Backöfen u. a.-. So haben sich viele, viele Kleinode angesammelt. Vor ca. 3 Jahren nun richtete Walbrodt dieses Museum ein und bestückt locker 2 Etagen mit seinen Ausstellungsstücken.

Erläuterungen zu den bis heute funktionstüchtigen Ausstellungsstücken

Erläuterungen zu den bis heute funktionstüchtigen Ausstellungsstücken (Foto G. Wegner)

Zwischendrin gab es frisch gebrühten Kaffee und selbst hergestellten Kuchen (Bienenstich und Apfelkuchen) zur Stärkung. „Einen solch leckeren Bienenstich haben wir lange nicht gegessen“, da war man sich einig.
Falls jemand Lust auf das Konditoreimuseum in Oberhausen bekommt, informieren Sie sich unter Sie verlassen die Internetseite www.museum-zuckertuete.de

gw