Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW
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Feierliche Meisterbriefverleihung im Börde Berufskolleg in Soest

1.5.2016

Feierliche Meisterbriefverleihung im Börde Berufskolleg in Soest
Erste Reihe links: Schulleiter Dr. Steinbüchel, dritte von links Hedwig Alex (LAGHW-NRW), rechts daneben Vizepräsident Karl Werring, ganz rechts Susanne Saerbeck.

Im feierlichen Rahmen bekamen Samstag (30.4.2016) die frisch gebackenen Meisterinnen und ein Meister ihre Meisterbriefe überreicht.

Organisiert hatte die Feier am Börde Berufskolleg in Soest die Sie verlassen die InternetseiteLandesarbeitsgemeinschaft NRW und die Sie verlassen die Internetseite Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

Vor Beginn der Veranstaltung hatten die Verbände im Schulforum Gelegenheit ihre Arbeit vorzustellen. Der Landesverband hauswirtschaftlicher Berufe MdH NRW war gemeinsam mit dem Berufsverband Hauswirtschaft vertreten.
Nach einer musikalischen Einstimmung eröffnete der Schulleiter Herr Dr. Steinbüchel den Festakt mit einem Grußwort. Traurig stimmte, dass im nächsten Schuljahr aufgrund zu geringer Anmeldungen kein Vorbereitungskurs für die Meisterprüfung stattfinden wird. Frau Hedwig Alex, 1. Vorsitzende, der LAGHW-NRW machte auf die Bedeutung der hauswirtschaftlichen Fachkräfte aufmerksam. In einer alternden Gesellschaft wird Hauswirtschaft für die Betreuung und Versorgung der Senioren in Haushalten, Altenheimen und Altenwohngemeinschaften gebraucht. Schon heute, so konnte Sie aus eigener Erfahrung berichten, ist es schwierig Fachkräfte für die Betriebe zu finden.
Von der Landwirtschaftskammer NRW sprach der Vizepräsident Karl Werring. In seiner Rede betonte er, dass mit dem Abschluss der Meisterprüfung das Lernen nicht aufhört. Wer den Meisterbrief hat, wird von ihm aufgerufen, als Botschafter/in der Hauswirtschaft aufzutreten und die Ausbildung zukünftiger Hauswirtschafter/innen voranzubringen. Darüber hinaus rief er dazu auf, sich in Verbänden zu engagieren. Ein Anliegen, dem wir uns gern anschließen.

In einem Impulsvortrag ging Frau Muhr-Hellmann (Diplompädagogin und Gesundheitspädagogin) auf die Wirkung unseres Äußeren auf andere Personen ein. Der in wenigen Sekunden gewonnene „erste Eindruck“ wirke nachhaltig auf die Meinung, die Menschen voneinander haben. Bei einem Vorstellungsgespräch hat man nicht viel Zeit die Gesprächspartner von der eigenen Person zu überzeugen. Dabei spielt das Äußere vom Kopf bis zu den Zehnspitzen bzw. Schuhen eine Rolle. Sie betonte, dass es keinesfalls notwendig sei, teure oder besonders stylische Kleidung zu tragen, sondern dem Anlass angemessene, stilvolle und gepflegte Garderobe. Einen zweiten Eindruck haben wir von einer Person nach drei Minuten, erst danach spielen Inhalte eine Rolle. Es war interessant zu beobachten, wie bei diesen Bemerkungen viele der Zuhörenden ihre Bekleidung überprüften.

Die Meisterzeugnisse wurden von Frau Saerbeck und Herrn Werring überreicht. Vom Landesverband MdH erhielten die Absolventen einen fundus, eine Ausgabe der Verbandsinformationen und eine unserer neuen Teigkarten.

Bevor die drei Besten Meisterinnen ausgezeichnet wurden, bekam Frau Wüller die Gelegenheit ihr Arbeitsprojekt „Personen fachgerecht versorgen und betreuen“ ausführlich vorzubestellen. Ebenfalls geehrt wurden die drei Siegerinnen des 22. Landesleistungswettbewerbs, der in Düsseldorf stattgefunden hatte. Die Betriebe erhielten von Frau Saerbeck von der Landwirtschaftskammer eine Urkunde für die erstklassige Ausbildung.

Zum Ausklang gab’s Suppen, Kuchen und viel Zeit für Gespräche.

Urte Paaßen